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+++ DIE AKTIEN-ANALYSE: Auch in 2011 gewonnen +++

Liebe Anleger,

 

es war ein schwieriges Börsenjahr. Zunächst begann alles sehr gut.

Dann, während der Natur- und Atomkatastrophe in Japan mussten wir den ersten Rückschlag hinnehmen.

Ab dem Spätsommer, beim Kursverfall anlässlich der Schuldenkrise, sah es nicht anders aus. Aber wir haben die Nerven behalten – und das war gut so.

Auch in 2011 Gewinne geschafft und den Markt geschlagen

Wir können das Jahr mit einem Gewinn, von immerhin +6,4% bei den 5-Sterne-Aktien abschließen. Es gab sicherlich schon bessere Jahre, aber vor dem Hintergrund, dass die wichtigsten Indizes im Schnitt -8,5% (der ATX in Österreich sogar -35%) an Wert verloren haben, können wir sehr zufrieden sein.

In schwierigen Zeiten sind aber auch Warnhinweise sehr wichtig. Bei den Aktien, vor denen wir Sie gewarnt haben (1- und 2- Sterne) wurden Ihnen große Verluste erspart. Diese Werte verloren in den vergangenen 12 Monaten -24%.

Bei der Bewertung einer langfristigen Strategie, ist eine Jahresbetrachtung ohnehin viel zu kurzfristig. Mit meinem Team bin ich seit Mitte 2002 für Die Aktien-Analyse verantwortlich. Hier ein Rückblick in Zahlen:

 

5 Sterne

Indizes*

Differenz

Rendite 2003

30,3%

17,6%

12,7%

Rendite 2004

34,7%

14,7%

20,0%

Rendite 2005

26,1%

25,6%

0,5%

Rendite 2006

15,4%

16,1%

-0,7%

Rendite 2007

9,4%

3,1%

6,3%

Rendite 2008

-40,6%

-41,8%

1,2%

Rendite 2009

38,5%

24,3%

14,2%

Rendite 2010

32,6%

8,6%

24,0%

Rendite 2011

6,4%

-8,5%

14,9%

Durchschnitt

17,0%

6,6%

10,4%


* DAX, SMI, Dow Jones, ATX, S&P 500, Nikkei

Sehr renommierte Vermögensverwalter sprechen sogar von einem verlorenen Jahrzehnt. Das kann ich nicht bestätigten. Die 5-Sterne Aktien haben sich seit 2003 ver-3,24-facht. Es gibt keinen Anlass unsere Strategie zu verändern, denn wir werden auch in Zukunft damit Erfolg haben.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe Weihnachten und ein guten Start in das Jahr 2012.

Ich wünsche Ihnen allzeit gute Investments.

 

Herzlichst Ihr

Volker Gelfarth
Chefanalyst der „Aktien-Analyse”

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Fresenius Medical Care kennt keine Krisen

FMC wächst weiterhin profitabel


Die Fresenius Medical Care AG (FMC) wurde 1996 gegründet. Damals übernahm Fresenius den weltweit größten Betreiber von Dialysekliniken, National Medical Care und verschmolz diesen mit der eigenen Dialyse-Sparte zu dem neuen Unternehmen Fresenius Medical Care.

Durch den Erwerb der Renal Care Group im Jahr 2006 hat Fresenius Medical Care seine marktführende Position weiter ausgebaut. Mit fast 75.000 Mitarbeitern betreibt das Unternehmen ein Netz von mehr als 2.800 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Asien, Lateinamerika und Afrika, in denen über 225.000 Dialysepatienten betreut werden.

Das Unternehmen bietet eine breite Angebotspalette für die Hämodialyse (chronisch und akut) und die Peritonealdialyse an wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundene Einwegprodukte und Lösungen.

Das Unternehmen bietet eine breite Angebotspalette für die Hämodialyse (chronisch und akut) und die Peritonealdialyse an wie zum Beispiel Hämodialyse-Maschinen, Dialysatoren und damit verbundene Einwegprodukte und Lösungen.



 

FMC wächst weiterhin profitabel

In den ersten 9 Monaten 2011 stieg der Umsatz um 6,6% und der Gewinn um 7,6%. Die Jahresprognose wurde bestätigt: Ein Umsatz von mehr als 13 Mrd $ und ein Gewinn zwischen 1,07 und 1,09 Mrd $. Für Akquisitionen stehen 1,9 Mrd $ zur Verfügung. Um die Ziele zu erreichen, müssen sich Umsatz- und Ergebniswachstum im 4. Quartal beschleunigen. Dank der verbesserten Kostenkontrolle sowie der Beiträge der jüngsten Zukäufe American Access Care und Liberty Dialysis sollte dies aber möglich sein.

Margen erneut verbessert

Der Konzern ist zwar im wichtigen US-Markt in den ersten 9 Monaten gewachsen, im 3. Quartal gingen die Erlöse dort aber um 1% auf 2,05 Mrd $ zurück. Belastet hat das neue Pauschalvergütungssystem für Dialysebehandlungen durch die Krankenversicherung Medicare. Die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung sank um 3,9% auf 345 $. Dennoch hat sich die operative Marge im US-Geschäft von 18,1 auf 18,3% verbessert. Denn FMC konnte die durchschnittlichen Kosten pro Behandlung um 3,5% auf 279 $ und weitere Kosten drücken. Zudem sank die Lizenzgebühr für das Eisenpräparat Venofer von Galenica.

Optimiertes Gerät für den Heimbedarf

Am 11. November stellte FMC auf der "Kidney Week 2011" der Gesellschaft für Nephrologie (American Society of Nephrology) in Philadelphia, USA, das neue Dialysegerät 2008K@home vor.

Das Gerät ist auf die Anforderungen in der Heim-Hämodialyse optimiert, also für den Einsatz beim Patienten zuhause. Sie ist das neueste Modell aus der seit über 30 Jahren sehr erfolgreich in der Hämodialyse eingesetzten Geräteserie 2008®. Die 2008K@home bietet eine sichere, effiziente und zuverlässige Therapie und ist besonders einfach zu bedienen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die 2008K@home bereits für den Betrieb in den USA zugelassen. Die Nachfrage nach Heim-Hämodialyse steigt in den USA kontinuierlich an.

FMC hat immer Konjunktur

Dies beweist die Kursentwicklung. Die Aktie läuft deutlich besser als der Vergleichsindex DAX. Aufgrund der weltweit steigenden Zahl von Dialysepatienten ist auch langfristig profitables Wachstum gesichert. Die größten Chancen sieht FMC in China. Dort rechnet der Konzern in den kommenden 5 Jahren mit Wachstumsraten von 30% pro Jahr.

Aufgrund der hohen Krisenresistenz ist FMC ein Basisinvestment für konservative Anleger. Die Aktie hat weitere +66% Kurspotenzial und ist ein Kauf.


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